Unter den Anbietern klinischer IT-Lösungen und insbesondere von Patientenportalen habe ich POLAVIS schon lange als prominent wahrgenommen – vor meinem Einstieg allerdings mit wenig Einblick. Denn wenn es gut läuft, sind Türen im positiven Sinne verschlossen. Für mich waren da viele, insbesondere zufriedene Kunden, verbunden mit der Frage: „Wie machen die das?“ Gerade deshalb war der Wechsel spannend. Ich wollte meinen eigenen Horizont erweitern, gleichzeitig Teil dieser Erfolgsgeschichte werden und als Verantwortliche für Kundenprojekte die Herausforderung annehmen, diese Kundenzufriedenheit fortzuschreiben.
Während meiner beruflichen Zeit im Krankenhaus habe ich eng mit unterschiedlichsten Berufs- und Funktionsgruppen zusammengearbeitet. Das ist heute eine wertvolle Basis und ermöglicht mir, den Spagat zwischen gewachsenen, oft noch manuell gelebten Prozessen und der enormen Breite an Möglichkeiten, die die Digitalisierung verspricht und in der man sich schnell verlieren kann, wirklich zu verstehen.
Eine erfolgreiche Digitalisierung bedarf zunächst der Transferleistung, solche bestehenden Prozesse in digitale Abläufe zu übersetzen. Für den Bereich Kundenprojekte bedeutet das, auch mit komplexen Situationen umzugehen und beständig an der Seite unserer Kunden zu stehen. Es kann immer zu Herausforderungen kommen und fast überrascht es, wie positiv Projektbeteiligte reagieren, wenn wir Themen offen ansprechen und Verantwortung übernehmen. Wir suchen den Dialog, blicken gemeinsam auf das Projekt, sind ernsthaft interessiert und gelangen so zu guten Lösungen: ein klarer Fahrplan, definierte Maßnahmen und ein beidseitig tragfähiger Kompromiss. Ehrlichkeit wird sehr geschätzt, der Funke springt über und die Zusammenarbeit macht entsprechend Spaß.
Drei erfolgreiche Messetage stehen bevor
Auf der DMEA treffen wir Menschen, die sich für unsere Themen interessieren, und solche, die auf einem ähnlichen Gebiet unterwegs sind. Weniger im Wettbewerb, mehr mit gemeinsamem Blick auf Potenziale, die wir in der Digitalisierung des Gesundheitswesens heben können. Im vergangenen Jahr bin ich am Stand von POLAVIS noch vorbeigegangen, im April werde ich selbst Teil der Standbesetzung sein. Ich freue mich auf Gespräche und Beziehungspflege, denn der Austausch vor Ort hat einen ganz anderen Charakter als Videokonferenzen im Arbeitsmodus: persönlicher, direkter und mit Raum, um auch über Erwartungen und die Art der Zusammenarbeit zu sprechen. Genau dort entstehen Fundamente.
Inhaltlich werden wir den Blick über das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) hinauswerfen, auf langfristige Strategien im Rahmen des Transformationsfonds. Natürlich geht es auch um Patientenportale und aufgrund der vielen positiven Rückmeldungen rechne ich mit Interesse an kurzfristigen Implementierungen oder daran, anderweitig stockende Vorhaben gemeinsam mit uns wieder in Bewegung zu setzen. Ich freue mich aber auf den großen Bestand langjähriger Kunden, denen wir Neuheiten aus unserem Produktportfolio vorstellen können, denn wir kennen die individuellen Rahmenbedingungen und die Kunden uns und unsere Arbeitsweise. Das schafft Vertrauen und führt zu guten Gesprächen, in denen wir Optionen aufzeigen und passgenau beraten. Krankenhäuser suchen fortlaufend nach weiteren Möglichkeiten, bestehende Prozesse digital abzubilden; ressourcenschonend, integrierbar und praxistauglich. Hier liegen unsere Stärken. Ich denke dabei an das Zuweiserportal und an Lösungen rund um den Aufnahmetag der Patientinnen und Patienten.
Berlin ist für mich ein Erfolg, wenn viele intensive Gespräche geführt werden und sich bestätigt, was ich im vergangenen Jahr noch von außen beobachten konnte. Langfristig gehören dann noch greifbare Ergebnisse in Form erster Anknüpfungspunkte, von Folgegesprächen und im besten Fall von Aufträgen dazu, die aus diesen Kontakten entstehen. Angesichts unserer Kompetenz und der vielen eingelösten Versprechen im Hinblick auf Betreuung und Ergebnisqualität bin ich sehr zuversichtlich. In meinem Arbeitsalltag erlebe ich, wie eng wir unsere Kunden durch die Transformation begleiten und wie sehr wir es als unsere Verantwortung ansehen, dass implementierte Lösungen auch Akzeptanz erfahren. Völlig zu Recht werden wir immer wieder als ‚Bester Berater‘ ausgezeichnet.

Der Unterschied zwischen den Anbietern wird greifbar
In meiner noch kurzen Zeit bei POLAVIS konnte ich mein Team bereits dabei unterstützen, Patientenportale in mehreren Abteilungen und in unterschiedlichen Häusern produktiv zu setzen. Greifbare Bestätigung der eigenen Arbeit sind dann die Patientenportale, die auf den Webseiten der Kliniken angeboten werden. Die schönste Rückmeldung ist jedoch, wenn Kundinnen und Kunden die Zusammenarbeit ausdrücklich loben. Genauso freue ich mich aber über Projekte, in denen wir dieses Fazit hören, obwohl es vielleicht unterwegs gehakt hat.
Die Türen stehen weit offen und aus „Wie machen die das?“ wurde inzwischen „So machen die das!“. Ich verstehe genau, wodurch sich POLAVIS von anderen Portalanbietern abhebt. Für die meisten Krankenhäuser ist die Optik der Produktoberfläche weniger entscheidend – entscheidend ist vielmehr, dass die dahinterliegenden Prozesse zuverlässig funktionieren. Genau das bieten wir: Anwenderfreundlichkeit und stabile Abläufe, ohne uns in Designfragen zu verlieren. Das spüren unsere Kunden auch im Projektverlauf. Wir verfolgen den Status der Projekte, behalten den Überblick und wenn die Laufruhe einmal fehlt, reagieren wir sofort. Dieses Verständnis ist im Projektmanagement fest verankert, entsprechend hoch ist die Zufriedenheit der Kunden. Dennoch machen wir auch nach unseren Erfolgen weiter und arbeiten stetig an unseren Abläufen, denn egal wie gut, es bleibt immer Luft nach oben und Platz für weiteren Mehrwert.
Für Kliniken und Krankenhäuser geht es aktuell entweder noch um den Abschluss des KHZG-Marathons oder sie sind bereits in die Aufgabenstellungen des Transformationsfonds eingestiegen. Manche sind vielleicht auch einfach froh, wenn nach intensiven Projektphasen kurz Routine einkehren kann. Wir sprechen daher über die Zielbilder der Reform, aber vor allem auch über die Vorhaben, die jedes Haus nun für sich ausgestalten muss. Wahrscheinlich wird es auch hier wieder Pioniere geben und andere, die aus erfolgreichen Beispielen lernen werden. Das Patientenportal ist vielerorts bereits eingeführt oder in Umsetzung und bildet damit eine gute Grundlage, um weitere Prozesse Schritt für Schritt anzubinden und Akteure besser zu vernetzen. Im Sinne der Plattformökonomie entsteht so ein SaaS-basierter Zugang, über den Patientinnen und Patienten, Klinikteams und je nach Ausbaustufe auch weitere Beteiligte auf Basis gemeinsamer, standardisierter Abläufe zusammenkommen.
Sophia Heyde, POLAVIS
