Die DMEA hat einmal mehr positive Maßstäbe gesetzt und verabschiedet sich mit einem weiteren deutlichen Teilnehmerrekord aus Berlin. 22.000 Besucherinnen und Besucher haben sich in den sechs Hallen bei rund 900 Ausstellern aus knapp 30 Ländern über die aktuellen Trends in der Health-IT informiert.

„Unser Dank gilt allen Kunden und Interessenten für die guten, intensiven Gespräche. Der Erfolg ruht auf den Schultern eines starken Teams, das war während der drei Messetage einmal mehr deutlich zu spüren. Viele der Bestandskunden haben die Chancen genutzt, um sich mit ihren Projektleitern persönlich auszutauschen und sich über unsere Neuheiten zu informieren. Insgesamt haben die Gespräche gezeigt, dass wir die Weichen für die Zukunft richtig gestellt haben“, zieht Farid Kanbari, Geschäftsführer POLAVIS, ein mehr als positives Fazit der Messe.

Farid Kanbari im Gespräch auf der DMEA 2026

Wo die Portaleinführung stockt, war Wechselbereitschaft erkennbar

Mancherorts verzögern sich Einführungsprojekte immer weiter: Ressourcen fehlen, Kompetenzlücken entstehen und Anbieterprojekte geraten ins Schleudern. Manche Einführungen enden erfolglos, manche eingeführten Portale bleiben hinter den gesetzten Erwartungen zurück.

„Wir verstehen sehr gut, wenn Kliniken und Krankenhäuser aufgrund ihrer bisherigen Erfahrungen in den Einführungsprojekten oder im laufenden Betrieb ihrer Portale inzwischen über einen Wechsel des Patientenportals nachdenken. In vielen Erkundungsterminen haben wir dementsprechend Portal und Fahrplan für den Portalwechsel im Detail vorgestellt. Wir punkten mit starken Referenzen und einem passgenauen, schlanken Patientenportal mit Fokus auf eine zuverlässige und schnelle Einführung“, unterstreicht Farid Kanbari die klare Botschaft seines Unternehmens: Der Wechsel zu POLAVIS ist die richtige Entscheidung!

Begleitet wird dieser Schritt mit verlässlicher Ablaufplanung, schneller fristgerechter Einführung und einem klaren Standardvorgehen, das sowohl die besonderen Herausforderungen eines Wechsels als auch die daraus entstehenden Chancen berücksichtigt. Das POLAVIS Patientenportal ist bewusst auf die notwendigen Funktionen reduziert, um die fristgerechte Einführung und einen wirtschaftlichen Betrieb garantieren zu können. Gleichzeitig bleibt das Portal flexibel: Erweiterungen lassen sich jederzeit schrittweise ergänzen, sobald neue Anforderungen entstehen.

Tessa Knodel präsentiert die Krankenhaus-Orchestrierungsplattform am Bildschirm

Aufnahmetag als Startpunkt der übergreifenden Patientenreise

Besonderes Interesse galt auch dem neuen Produkt POLAVIS Aufnahmetag, das Self-Check-in und digitales Aufrufsystem nahtlos in ein bestehendes Patientenportal integriert. „Die Demonstrationstermine waren fast durchgehend ausgebucht. Ein klares Zeichen dafür, dass wir mit der neuen Lösung einen Nerv getroffen haben und den Aufnahmeprozess wirkungsvoll digital unterstützen“, so Kanbari.

Messebesucher konnten sich die Verbindung aus Self-Check-in am Kioskgerät, Aufrufmonitor und Arbeitsansicht im Patientenportal vorführen lassen. Patientinnen und Patienten melden sich am Aufnahmetag selbständig an, auf Wunsch der Klinik auch direkt im Krankenhaus-Informationssystem (KIS): schnell, sicher und ohne Aufwand für die Mitarbeitenden an der Anmeldung. Danach wird über ein digitales Aufrufsystem in den Behandlungsraum geleitet. Auf diese Weise können Gesundheitseinrichtungen Patientenströme aktiv und flexibel steuern, statt sie nur zu verwalten.

Farid Kanbari präsentiert POLAVIS Aufnahmetag am Self-Check-in von eKiosk

Krankenhaus-Orchestrierungsplattorm gegen die Systemvielfalt

Ebenfalls im Fokus stand die Weiterentwicklung des Patientenportals zur Krankenhaus-Orchestrierungsplattform (KOP), die Einzel- und Speziallösungen zu einem radikal leistungsfähigen Gesamtsystem bündelt. „Vom Systemchaos zur Systemintelligenz, die Menschen, Prozesse und Daten in der Versorgungsrealität verknüpft – und ab einem gewissen Zeitpunkt die klassischen KIS-Funktionalitäten obsolet werden lässt“, fasst Kanbari die Philosophie zusammen.

Ziel ist es, über alle Schnittstellenherausforderungen hinweg auf Daten zuzugreifen, in Echtzeit auf Veränderungen zu reagieren und entsprechende Handlungen auslösen zu können. So wird das Patientenportal zur Orchestrierungsplattform für Krankenhaus sowie Patientinnen und Patienten, die bei der Erstellung von Versorgungspfaden, der Zuordnung zu Leistungsgruppen oder Einrichtungen in der Region genauso aktiv unterstützt wie bei der OP-, Ressourcen- und Bettenplanung – lokal wie regional, jenseits kleinteiliger Subsysteme.