Die DMEA 2024 – Dialog zum Krankenhaus der Zukunft

Digitalisierung und Vernetzung sind vom Gesetzgeber als Grundlagen des klinischen Strukturwandels definiert worden. Auf diesen Maßgaben aufbauend lassen sich die drängenden Herausforderungen im Gesundheitswesen durch Innovationen und neue Technologien beantworten. Die notwendige Transformation hin zum Krankenhaus der Zukunft müssen Lösungsanbieter und Versorger jedoch gemeinsam gestalten. Tiefgreifende Veränderungen sind eine herausfordernde Aufgabe, die seitens der Krankenhäuser erlernt und seitens der Anbieter mitgetragen werden muss.

„Kliniken und Krankenhäuser erleben aktuell erste Erfolge bei der Optimierung ihrer eigenen Abläufe, aufbauend auf einem KHZG-geförderten Neudenken von Prozessen. Ein gemeinschaftlicher Lernprozess über die Grenzen der einzelnen Versorger hinweg hat eingesetzt – Erfahrungen und insbesondere erfolgreiche Digitalisierungskonzepte werden geteilt“, beschreibt Dr. Manuel Iserloh, Geschäftsführer POLAVIS, sein Bild der diesjährigen DMEA, die ein wichtiger Knotenpunkt im Netzwerk des Gesundheitswesens ist. „In den Gesprächen mit Interessenten und Kunden geht es immer um Transformationsbedarfe und die Rolle, die ein Patientenportal dabei einnimmt. Das Krankenhaus der Zukunft – der Kern unserer Zukunftsvision – wird die Digitalisierung genutzt haben, um die eigene Organisation auf die Bedürfnisse von Patienten und Mitarbeitern hin zu optimieren. Prozesse sind standardisiert, Defizite eliminiert, Behandlungsqualität und Patientensicherheit gefördert, die Mitarbeiter entlastet und zufriedener und die Wertschöpfung verbessert. Zukunftssicherheit ist entstanden. Um diesen Wandel zu vollziehen, bedarf es aber hoher Digitalisierungskompetenz. In Kundenbeziehungen bringen wir daher nicht nur die passende Lösung ein, sondern auch eine nachweislich und inzwischen vielfach ausgezeichnete Beratungskompetenz. Das bedeutet für uns, nicht nur die Produktseite zu kennen und auf Gegebenheiten adaptieren zu können, sondern auch umfangreiche Kenntnisse über den klinischen Bereich und den Umgang mit Patienten mitzubringen, ebenso wie Erfahrungen in Change- und Transformationsprozessen und entsprechende praktische Umsetzungs- und Einführungskompetenz.“

Kundengespräch Farid Kanbari auf der DMEA

Positives Fazit und neue Rekorde

Die vorab in Aussicht gestellten neuen Rekorde wurden erreicht: Mit 18.600 Teilnehmern und rund 800 Ausstellern konnte die DMEA 2024 die Vorjahre noch einmal deutlich in den Schatten stellen. „Die Organisatoren selbst bezeichnen die DMEA als den idealen Ort, um die Digitalisierung im Gesundheitswesen entscheidend voranzubringen. Das können wir nur unterstreichen“, zeigt sich Farid Kanbari, Geschäftsführer POLAVIS, von der Messe begeistert. „Drei Tage lang haben wir durchgehend Dialoge geführt und ein unglaubliches Interesse an unserer Portallösung erfahren. Selbst als am dritten Messetag die Stände in der Haupthalle schon im Abbau begriffen waren, wurde bei uns noch präsentiert und besprochen. Das ist für mich die Bestätigung, wirklich vieles richtig zu machen. Der Stellenwert eines Patientenportals für die Prozesslandschaft der Versorger ist akzeptiert und es geht nicht um einzelne technische Funktionalitäten, sondern vornehmlich um die Mehrwerte des Portals für die Krankenhäuser. Dass wir Schnittstellen beherrschen, ist bekannt – es geht um die Chancen, die sich Versorger durch die Wahl des passenden Anbieters eröffnen. Die positiven Anwenderberichte von Kunden und die hohe Empfehlungsrate waren dabei immer wieder Gesprächseinstieg. Es ist sehr erfreulich, dass wir als Qualitätsführer und Partner der Wahl für die Umsetzungsphase wahrgenommen werden.“

Kundengespräch Manuel Iserloh auf der DMEA

Der Ausblick auf die kommenden Monate

„Viele der Termine waren bereits im Vorfeld vereinbart. Das hat die Qualität der Gespräche noch einmal deutlich erhöht, denn beide Seiten sind bestens vorbereitet in den Dialog gegangen. Die Krankenhausvertreter kennen die Fördertatbestände und niemand muss allgemein vom Nutzen eines Portals überzeugt werden. Es geht in erster Linie um notwendige Voraussetzungen, die konkrete und zeitnahe Umsetzung und den Projektfahrplan und natürlich um Erfahrungswerte“, freut sich auch Dr. Iserloh über den Gesprächsmarathon. „Die Versorger haben diese DMEA als Auftakt für den Ausschreibungsendspurt genutzt. Die nächsten Wochen werden zeigen, wie schnell die Ausschreibungen angegangen werden. Wir sind jedenfalls bereit. Wir konnten unsere Projektorganisation weiter ausbauen und mit Talenten verstärken. Der anhaltende Erfolg und die positive Stimmung in den Kundenprojekten helfen und motivieren uns dabei.“